Crossmediaworld setzt auf physische Dialogpost
Die Crossmediaworld GmbH stellt die Zustellbarkeit von E-Mail-Marketing infrage und positioniert physische Dialogpost als Alternative für Unternehmen, die ihre Zielgruppen zuverlässig erreichen wollen. Der Filderstädter Dialogmarketing-Spezialist verweist dabei auf sinkende Inbox-Raten und verbindet adressierte Mailings mit digitalen Messmöglichkeiten.
Laut dem von Validity veröffentlichten E-Mail Deliverability Benchmark 2026 erreicht weltweit etwa jede siebte legitime E-Mail den Posteingang nicht. Für Microsoft Outlook wird eine Inbox-Rate von 75,6 Prozent angegeben. Auch permission-basierte Marketing-E-Mails sind demnach von Fehlklassifikationen betroffen: 10,5 Prozent landen im Spam-Ordner.
E-Mail-Zustellung bleibt abhängig von Algorithmen
Crossmediaworld führt die Entwicklung auf die zunehmende Belastung der E-Mail-Infrastruktur durch Spam zurück. Nach Angaben von Kaspersky Securelist entfielen 2025 rund 44,99 Prozent des weltweiten E-Mail-Verkehrs auf Spam. Die Filter reagieren darauf mit strengeren Kriterien, wodurch auch legitime Absender betroffen sein können.
Zwischen dem ersten Quartal 2024 und dem ersten Quartal 2025 sank die Inbox-Rate für Bulk-Sender laut den von Crossmediaworld angeführten Daten von rund 50 Prozent auf 27,6 Prozent. 61 Prozent der E-Mail-Marketer berichten demnach zudem von einer weiteren Verschlechterung der Zustellbarkeit im Jahr 2026.
Crossmediaworld sieht Potenzial für Dialogpost
Sigurd Skutnik, Geschäftsführer der Crossmediaworld GmbH: „Ein Opt-in ist kein Zustellversprechen. Wir sprechen täglich mit Unternehmen, die DSGVO-konform arbeiten, Double Opt-in haben, saubere Listen pflegen – und trotzdem landet ihre Botschaft im digitalen Nirwana. Der Algorithmus entscheidet das und nicht der Empfänger. Der Briefkasten für physische Briefpost dagegen ist unbestechlich: Was eingeworfen wird, liegt auch drin."
Als Gegenmodell verweist das Unternehmen auf die physische Briefpost. Nach Angaben von Crossmediaworld stellt die Deutsche Post 99 Prozent der Sendungen spätestens bis zum vierten Werktag zu. Im Unterschied zu E-Mails gibt es dabei keinen Spam-Filter, der eine Sendung vor der Zustellung klassifiziert.
Print2Web verbindet Mailing und digitale Messbarkeit
Crossmediaworld will physische Mailings mit digitalen Analyseinstrumenten kombinieren. Der Print2Web-Ansatz nutzt QR-Codes und personalisierte URLs, um Reaktionen auf adressierte Mailings digital zu erfassen und Kampagnen auszuwerten.
Damit soll die physische Zustellung mit der Messbarkeit digitaler Kanäle verbunden werden. Crossmediaworld übernimmt dabei unter anderem die Optimierung von Adressdaten, den personalisierten Druck und das Fulfillment.
Physische Mailings als Bestandteil des Kanal-Mix
Sigurd Skutnik, Geschäftsführer der Crossmediaworld GmbH: "Der Briefkasten kennt keinen Algorithmus. Das ist kein Rückschritt. Das ist ein Wettbewerbsvorteil für alle, die sicherstellen wollen, dass ihre Botschaft tatsächlich ankommt und nicht irgendwo zwischen Spam-Filter und digitaler Versenkung verschwindet."
Crossmediaworld positioniert Dialogpost damit als Ergänzung zu digitalen Marketingkanälen. Der Ansatz richtet sich insbesondere an Unternehmen, für die die tatsächliche Zustellung und die anschließende Messung von Kundenreaktionen zentrale Kriterien im Dialogmarketing sind.



