Diamant setzt auf Musik als Markenstrategie
Der Fahrradhersteller Diamant hat gemeinsam mit Musiker und Content Creator Marti Fischer eine Kampagne umgesetzt, bei der die Geräusche eines Fahrrads die Grundlage für einen Indie-Pop-Song bilden. Das Projekt verbindet Musikproduktion, Storytelling und Markenkommunikation und soll über verschiedene Kanäle hinweg Aufmerksamkeit für die Marke schaffen.
Für die Produktion nutzte Marti Fischer ausschließlich Klänge eines Diamant 141. Reifen, Speichen, Klingel, Bremshebel, Bremsscheibe, Freilauf, Ständer und Beleuchtung wurden als Field-Recordings aufgenommen und anschließend zu einem Musikstück verarbeitet. Ergänzt wurden die Aufnahmen durch E-Gitarre, Akustikgitarre, Schlagzeug und Gesang.
Kampagne setzt auf plattformübergreifendes Storytelling
Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit steht ein YouTube-Video, das den gesamten Produktionsprozess dokumentiert – von den ersten Tonaufnahmen bis zum fertigen Song. Ergänzend begleitet Diamant die Veröffentlichung mit Inhalten auf Instagram und YouTube Shorts, um die Geschichte über mehrere Wochen und verschiedene Formate hinweg zu erzählen.
Marti Fischer ist vor allem für seine Musikformate auf YouTube bekannt, darunter die Serie 5 Styles. Internationale Aufmerksamkeit erhielt er zudem durch die Zusammenarbeit mit Bodo Wartke beim Song über Rhabarberbarbara, der vielfach geteilt und adaptiert wurde.
Song bildet Grundlage für Soundlogo
Nach Angaben des Unternehmens soll aus den gleichen Audioaufnahmen außerdem ein Soundlogo entstehen. Dieses will Diamant künftig in Werbung, digitalen Inhalten, Veranstaltungen und weiteren Kommunikationsmaßnahmen einsetzen, um einen wiedererkennbaren akustischen Markenauftritt zu schaffen.
Musikalisch orientiert sich das Stück an Indie-Pop und verbindet Instrumente mit den aufgenommenen Fahrradgeräuschen. Eine zentrale Textzeile lautet: „Die Welt verstummt und ich fange an zu atmen. Ich bin da, wo keine Fragen auf mich warten."
Erste Reichweite nach Veröffentlichung
Nach Unternehmensangaben erreichte das YouTube-Video innerhalb der ersten zehn Tage rund 100.000 Aufrufe. Zudem verzeichnete die Unternehmenswebsite mehrere tausend organische Sitzungen, die auf die Kampagne zurückgeführt werden.
Auch in den sozialen Medien erhielt die Zusammenarbeit positive Resonanz. Ein Nutzer kommentierte: „Geiles Bike, geiler Song. Endlich mal eine traditionsreiche Brand, die sich was traut."



