Ford Pro AI unterstützt Fuhrparkmanagement
Ford Pro ergänzt seine Flottenmanagement-Plattform um den KI-Assistenten Ford Pro AI. Das System soll Flottenverantwortliche bei Verwaltungsaufgaben unterstützen, Analysen erstellen und Optimierungsvorschläge liefern. Nach dem Einsatz in den USA steht die Lösung nun auch gewerblichen Kunden in Europa zur Verfügung, die Ford Pro Telematics nutzen.
Mit der Einführung reagiert Ford Pro auf den Verwaltungsaufwand im Flottenmanagement. Das Unternehmen sieht den Einsatz Künstlicher Intelligenz als Möglichkeit, Routineaufgaben zu automatisieren und Verantwortliche bei strategischen Aufgaben zu entlasten.
KI soll Verwaltungsaufwand reduzieren
Ford Pro AI unterstützt unter anderem bei der Auswertung von Flottendaten sowie bei wiederkehrenden Verwaltungsaufgaben. Das Unternehmen betont, dass die Technologie menschliche Arbeitskräfte nicht ersetzen, sondern Arbeitsabläufe vereinfachen soll.
Jeremy Gould, Direktor Ford Pro Solutions Europa: „Flottenmanager müssen viele verschiedene Aufgaben bewältigen – von Personalwesen und Disposition bis hin zu Wartung, Budgetierung und Kundenservice. Dieser Mix aus Problemlösung und Verwaltungsaufgaben nimmt oft einen großen Teil ihres Arbeitstags in Anspruch. Mit Ford Pro AI können Sie jetzt viel Zeit und Ressourcen sparen, denn unser neues Tool vereinfacht das Flottenmanagement. Es erledigt große und kleine Routine-Aufgaben in wenigen Minuten."
Studie untersucht Zeitaufwand im Flottenmanagement
Vor der Einführung in Europa befragte Ford Pro rund 200 Flottenverantwortliche in Deutschland und Großbritannien zum Aufwand wiederkehrender Verwaltungsaufgaben. Nach Angaben des Unternehmens verursacht ein ungeplanter Fahrzeugausfall durchschnittlich 2,4 Stunden Verwaltungsarbeit. In mittleren und großen Flotten steigt dieser Wert auf bis zu 2,7 Stunden pro Vorfall.
Zudem ergab die Befragung laut Ford Pro, dass Unternehmer und andere Mitarbeitende, die das Flottenmanagement zusätzlich zu ihren eigentlichen Aufgaben übernehmen, dafür zwischen fünf und zehn Prozent ihrer Arbeitszeit aufwenden. 60 Prozent der Befragten gaben an, sich täglich mit der Erfassung und Analyse der Gesamtbetriebskosten zu beschäftigen.



