Freenow feiert 15 Jahre Taxi-App in Köln
Freenow by Lyft blickt auf 15 Jahre Taxi-Vermittlung per App in Köln zurück. Im Januar 2011 startete das Unternehmen, damals noch unter dem Namen MyTaxi, in der Domstadt und machte Köln nach Hamburg zur zweiten deutschen Metropole mit digitaler Taxi-Vermittlung. Heute ist Freenow aus dem Kölner Stadtbild kaum noch wegzudenken.
Seit dem Start hat sich die Plattform stark entwickelt: In den vergangenen zehn Jahren wuchs die Zahl der aktiven Fahrer:innen in Köln um rund 40 Prozent. Mittlerweile werden mehr als 700 der insgesamt etwa 1.150 Kölner Taxis über Freenow vermittelt. Die seit 2011 zurückgelegte Strecke entspricht rechnerisch rund 175 Erdumrundungen.
Carlos Thayer, General Manager Freenow by Lyft Deutschland & Österreich, sagt: „Seit 15 Jahren sorgen wir gemeinsam mit dem lokalen Taxi-Gewerbe dafür, dass Menschen in Köln zuverlässig von A nach B kommen, ob Karneval, Messe oder Montagmorgen.“ Köln sei ein zentraler Standort für das Deutschlandgeschäft, auch wegen des lokalen Büros, das Fahrer:innen direkt unterstützt.
Längere Strecken, kürzere Wartezeiten
Ein Blick in die Daten zeigt: Die durchschnittliche Fahrtlänge ist deutlich gestiegen. 2025 legten Fahrer:innen im Schnitt 6,8 Kilometer pro Fahrt zurück, fast doppelt so viel wie 2011 mit 3,7 Kilometern. Gleichzeitig haben sich die Wartezeiten verkürzt: Während Fahrgäste zu Beginn noch rund 6,5 Minuten auf ein Taxi warteten, lag die maximale Wartezeit 2025 bei unter fünf Minuten.
Auch beim Bezahlen hat sich das Nutzungsverhalten stark verändert. Lag der Anteil bargeldloser Fahrten 2011 noch bei 37 Prozent, zahlen heute 84 Prozent der Fahrgäste digital über die App.
Lanxess-Arena bleibt Top-Ziel
Beliebtester Startpunkt für Taxifahrten ist inzwischen die Kölner Altstadt rund um den Dom, während sie auch seit elf Jahren das häufigste Ziel bleibt. Unter den touristischen Zielen führt die Lanxess-Arena noch vor dem Kölner Hauptbahnhof. Nachts zählen der Hauptbahnhof, der Club Bootshaus und der Kulturort Odonien zu den meistfrequentierten Adressen. Die höchste Nachfrage wird freitags und samstags gegen 23 Uhr verzeichnet.
Rekorde aus 15 Jahren
Zu den besonderen Zahlen aus der Kölner Freenow-Historie zählen eine 447 Kilometer lange Fahrt nach Brüssel und zurück, ein Fahrpreis von 1.186,37 Euro inklusive Wartezeiten sowie ein Trinkgeld von 28 Euro. Mehr als 49 Fahrer sind seit dem Start 2011 dabei, ein Nutzer absolvierte über 4.000 Fahrten, ein Fahrer fast 22.000. Der bislang fahrtenstärkste Tag war der 11. September 2019.
Geschäftsreisen mit festen Routinen
Geschäftsreisende steuern vor allem den Kölner Hauptbahnhof, das Hyatt Regency Köln und den Flughafen Köln/Bonn an. Außerhalb der Region ist der Düsseldorfer Flughafen das häufigste Ziel. Auffällig: Über 15 Jahre hinweg war der Mittwoch der stärkste Reisetag für Business-Fahrten.
Blick nach vorn
Auch für die kommenden Jahre hat Freenow klare Ziele.
Alexander Mönch, Präsident Freenow by Lyft Deutschland & Österreich, ergänzt: „Wir wollen das Taxi in Köln digital weiter stärken und uns für fairen Wettbewerb einsetzen.“
Freenow ist in neun europäischen Märkten und über 180 Städten aktiv. Seit Juli 2025 gehört das Unternehmen zum Mobilitätskonzern Lyft, der weltweit Ride-Hailing-, Taxi- und Sharing-Dienste anbietet. Gemeinsam wollen Freenow und Lyft die urbane Mobilität weiter vernetzen.



