Marketing Report
NATO schließt Cyberkooperation mit ESET

NATO schließt Cyberkooperation mit ESET

ESET ist eine strategische Partnerschaft mit der NATO eingegangen, um die Widerstandsfähigkeit gegenüber Cyberbedrohungen zu stärken. Neben dem IT-Sicherheitsunternehmen beteiligen sich auch Microsoft und Palo Alto Networks an der Kooperation, die auf der Cyberkonferenz CyCon in Tallinn vorgestellt wurde.

Die Zusammenarbeit soll den Austausch von Informationen, bewährten Verfahren und koordinierten Aktivitäten im Bereich Cybersicherheit fördern. Ziel ist es, bestehende und neue Bedrohungen im digitalen Raum gemeinsam besser abzuwehren.

NATO setzt auf Zusammenarbeit mit Industrie

Die Partnerschaft wurde am 27. Mai 2026 im Rahmen der Internationalen Konferenz zu Cyberkonflikten (CyCon) in Tallinn offiziell bekannt gegeben. Nach Angaben der NATO sollen die Kooperationen die Zusammenarbeit zwischen dem Bündnis und Technologieunternehmen vertiefen.

Jean Ellermann-Kingombe, NATO Assistant Secretary General für Cyber- und digitale Transformation, betonte die Bedeutung gemeinsamer Standards und Prinzipien im digitalen Raum. Hintergrund seien zunehmende Angriffe auf kritische Infrastrukturen sowie die schnelle Weiterentwicklung von Cyberbedrohungen.

ESET verweist auf wachsende Bedrohungslage

Martin Talian, Chief Corporate Solutions Officer bei ESET: „Leider leben wir in einer Zeit zunehmender Cyberbedrohungen, die darauf abzielen, unsere Gesellschaft zu untergraben und unsere Werte in Frage zu stellen. Daher freuen wir uns sehr, dieser wichtigen Initiative beizutreten, die darauf abzielt, gemeinsam die Widerstandsfähigkeit gegen diese Bedrohungen zu stärken."

ESET verweist in diesem Zusammenhang auf seine Erfahrungen im Bereich Cyberabwehr und den Schutz kritischer Infrastrukturen. Das Unternehmen engagiert sich nach eigenen Angaben unter anderem in der Unterstützung von Cyberverteidigern in Konfliktgebieten wie der Ukraine.

Kooperation soll Wissensaustausch fördern

Die strategische Partnerschaft ist nicht kommerziell ausgerichtet. Im Mittelpunkt stehen der Dialog zwischen NATO und Industrie sowie der Austausch von Fachwissen und Erkenntnissen zu aktuellen Cyberrisiken.

Mit der Einbindung internationaler Technologieunternehmen will die NATO ihre digitale Abwehrfähigkeit weiter ausbauen und schneller auf neue Bedrohungsszenarien reagieren.

www.nato

www.eset.de

Abonnieren Sie unseren Newsletter