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Peugeot startet Übersee-Etappe der WEC in Brasilien

Peugeot startet Übersee-Etappe der WEC in Brasilien

Das Team Peugeot TotalEnergies startet mit den 6 Stunden von São Paulo in die Übersee-Rennen der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC). Nach den 24 Stunden von Le Mans will das Team in Brasilien wieder um Punkte kämpfen. Im vergangenen Jahr belegten die beiden Peugeot 9X8 in Interlagos die Plätze sechs und sieben.

Das Rennen auf dem Autódromo José Carlos Pace bildet den Auftakt der zweiten Saisonhälfte. Die 4,309 Kilometer lange Strecke gilt aufgrund ihres technischen Layouts, des hohen Reifenverschleißes und wechselhafter Wetterbedingungen als eine der anspruchsvollsten im WEC-Kalender.

Interlagos stellt hohe Anforderungen

Die teilweise erneuerte Fahrbahn erhöht die Anforderungen an Reifenmanagement und Rennstrategie zusätzlich. Auch kurzfristige Wetterumschwünge mit starken Gewittern können den Rennverlauf beeinflussen.

Für das Rennen 2026 setzt Peugeot wieder auf die gewohnte Dreierbesetzung beider Fahrzeuge. Im Peugeot 9X8 mit der Startnummer 93 wechseln sich Paul Di Resta, Nick Cassidy und Stoffel Vandoorne ab. Das Fahrzeug mit der Nummer 94 wird von Loïc Duval, Malthe Jakobsen und Théo Pourchaire gefahren.

Freies Training beginnt am Freitag

Nick Cassidy und Théo Pourchaire werden Interlagos erstmals im Rahmen der freien Trainings kennenlernen. Die ersten beiden Trainingssitzungen finden am Freitag statt. Die Hyperpole ist für Samstag angesetzt, das Sechs-Stunden-Rennen startet am Sonntag.

Emmanuel Esnault, Teamchef Peugeot TotalEnergies: „Le Mans liegt nun hinter uns. Es stehen noch fünf Rennen in der Meisterschaft an, daher dürfen wir auf keinen Fall aufgeben. Das gesamte Team ist voll und ganz darauf fokussiert, vor der Sommerpause in São Paulo alles zu geben. Wir freuen uns zudem sehr, nach Brasilien auf die legendäre Rennstrecke von Interlagos zurückzukehren, die eine neue Herausforderung in dieser Saison darstellt."

Fahrer setzen auf positive Entwicklung

Théo Pourchaire blickt optimistisch auf seinen Einsatz in Brasilien. Der Franzose war bereits im vergangenen Jahr als Entwicklungsfahrer Teil des Teams und bereitete sich diesmal unter anderem im Simulator auf die Strecke vor.

Théo Pourchaire: „Ich bin bereit für São Paulo. Ich werde diese Rennstrecke neu kennenlernen, obwohl ich bereits im vergangenen Jahr als Entwicklungsfahrer beim Team PEUGEOT TotalEnergies dabei war. Ich hatte die Gelegenheit, eine Streckenbegehung zu machen und mit dem Team zusammenzuarbeiten. In diesem Jahr bereiten wir uns so gut wie möglich vor, insbesondere am Simulator. Es ist eine wunderschöne Rennstrecke, die aber auch Überraschungen bereithalten kann. Wir hatten letztes Jahr ein gutes Ergebnis, es gibt keinen Grund, warum es dieses Jahr nicht wieder klappen sollte. Aber in der WEC ist nichts jemals garantiert."

Auch Paul Di Resta sieht in Interlagos eine wichtige Station der Saison. Nach dem enttäuschenden Ergebnis in Le Mans soll das Rennen in Brasilien den Neustart einleiten.

Paul Di Resta: „São Paulo war für uns im vergangenen Jahr ein echter Wendepunkt und der Beginn einer positiveren Dynamik in unserer Herangehensweise an die Rennen. Es ist interessant, heute dorthin zurückzukehren, um zu sehen, wie weit wir seitdem gekommen sind. Nach Le Mans war es natürlich eine sehr schwierige Zeit für das gesamte Team. Auch wenn wir das Rennen aus operativer und mechanischer Sicht hervorragend gemeistert haben, hat die Leistung nicht gestimmt. In São Paulo fängt alles wieder von vorne an: Wir werden dorthin fahren, um starke Ergebnisse zu erzielen. Und ich persönlich freue mich vor allem darauf, wieder ins Fahrzeug zu steigen – das ist der beste Weg, ein so schwieriges Rennen zu verarbeiten. Das gesamte Team arbeitet sehr hart und ist bereit dafür."

www.peugeot-sport.com

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