Spreewaldhof nutzt Pickle-Trend für Jubiläumskampagne
Spreewaldhof feiert sein 80-jähriges Markenjubiläum mit einer bundesweiten Handelskampagne. Die Marke setzt dabei auf die wachsende Aufmerksamkeit für eingelegte Gurken, eine Shopper-Promotion, eine limitierte Spreelinge-Edition und den Markenbotschafter Gurki.
Seit 1946 verarbeitet Spreewaldhof Gurken im Spreewald. Nach eigenen Angaben gehört die Marke heute zu den drei führenden Marken im deutschen Gurkenmarkt und kommt auf einen Marktanteil von 7,8 Prozent. Im Osten Deutschlands liegt die Markenbekanntheit im Segment Gewürzgurken laut einer von Spreewaldhof zitierten Studie bei 79,8 Prozent.
Pickle-Trend bringt Bewegung in den Gurkenmarkt
Die internationale Popularität von Pickle-Produkten reicht von Pickle-Burgern und Pickle-Martinis bis zu Rezeptvideos in sozialen Medien. Auch der deutsche Markt für Gurkenkonserven entwickelte sich laut NielsenIQ positiv: Der Umsatz des Segments stieg 2024 um 3,0 Prozent auf rund 399 Mio. Euro.
Spreewaldhof wuchs nach eigenen Angaben stärker als der Gesamtmarkt. Der Markenumsatz legte um 18,5 Prozent zu, während der Marktanteil um einen Prozentpunkt stieg. Im Aktionsgeschäft erhöhte sich der Anteil am Promotionumsatz gegenüber dem Vorjahr um 2,9 Prozentpunkte.
Jubiläumsaktion soll Mehrfachkäufe fördern
Im Mittelpunkt der Kampagne steht eine bundesweite Promotion, die vom 1. August bis zum 31. Oktober 2026 läuft. Wer drei Spreewaldhof-Gurkengläser kauft und den Kassenbon hochlädt, kann sich ein limitiertes und personalisierbares Jubiläumshandtuch sichern. Die Aktion ist unter anderem bei EDEKA, REWE und Kaufland geplant.
Ergänzend bringt Spreewaldhof die Spreelinge in einer limitierten Jubiläumsgestaltung für eine unverbindliche Preisempfehlung von 2,59 Euro in den Handel. Aktionsdisplays mit QR-Code sollen die Produkte am Point of Sale hervorheben und die Verbindung zur Promotion herstellen.
Spreewaldhof setzt auf Herkunft und Regionalität
Mit der Jubiläumsgestaltung rückt die Marke auch die geschützte Herkunft der Spreewälder Gurke in den Mittelpunkt. Die Bezeichnung Spreewälder Gurke ist seit 1999 als geschützte geografische Angabe in der Europäischen Union eingetragen.
Die für entsprechend gekennzeichnete Produkte verwendeten Gurken müssen laut Spreewaldhof überwiegend aus dem Wirtschaftsraum Spreewald stammen. Die Verarbeitung erfolgt ebenfalls in der Region. Spreewaldhof verweist dabei auf kurze Transportwege und die Verarbeitung der Gurken direkt nach der Ernte.
Gurki soll Markenauftritt langfristig prägen
Zum Jubiläum führt Spreewaldhof zudem den animierten Markenbotschafter Gurki ein. Die als Spreewaldgurke gestaltete Figur trägt unter anderem einen Fischerhut in Schwarz-Rot-Gold, weiße Tennissocken und Sandalen. Sie soll den Markenauftritt am Point of Sale mit Social Media und weiteren Kommunikationskanälen verbinden.
Die Kampagne wird durch Pressearbeit, Produktsamplings, Social-Media- und Digitalmaßnahmen, Influencer-Kooperationen sowie Out-of-Home-Werbung begleitet. QR-Codes auf Displays und eine Kampagnenwebsite sollen zusätzlich den stationären Handel mit digitalen Kontaktpunkten verbinden.



